Diese Essens-Mythen Kosten Dich Deine Bauchmuskeln

Verschiedene Experten wiederlegen die größten Essens-Mythen, welche dich deine Bauchmuskeln kosten.

MYTHOS 1: LOW-CARB-DIÄTEN SIND UNGESUND.

Viele Leute schwören, Kohlenhydrate zu reduzieren, hilft Ihnen, schlank zu werden, aber genauso viele sagen, dass es Ihrer Gesundheit schaden wird. „Das ist einfach nicht wahr“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Kris Gunnars. „Seit 2002 haben über 20 randomisierte Kontrollstudien ergeben, dass eine kohlenhydratarme Ernährung den Fettabbau verbessert und die wichtigsten Risikofaktoren für Krankheiten reduziert.“ Darüber hinaus sind Kohlenhydrate wichtig für Ihr geistiges Wohlbefinden. Um sich in einen kohlenhydratarmen Essplan zu vertiefen, schneiden Sie Reis, Brot und Nudeln aus.

FAZIT: Low-Carb-Diäten sind eine gesunde und effektive Option, wenn Sie einen schlanken Körper mit Bauchmuskeln wollen.

 

MYTHOS 2: FETTARME PRODUKTE SIND GESÜNDER.

Es klingt richtig, aber dies ist ein Ernährungsbetrug, der dich deine Bauchmuskeln kostet. „Viele fettarme Lebensmittel – Joghurt, Mayonnaise, Hummus – wurden hochgradig verarbeitet, um das Fett zu entfernen“, sagt der Ernährungsberater Laurent Bannock. „Fett gibt Geschmack, und ohne es kann das Essen ziemlich fad schmecken. Hersteller kompensieren das oft, indem sie Zucker hinzufügen, obwohl sie wissen, dass es für Ihre Taille schlechter ist als das Fett, das es ersetzt.“

FAZIT: Immer vollfett.

 

MYTHOS 3: KONSERVEN SIND SCHLECHT FÜR DICH.

Das Problem mit der Konservendose, so wurde uns gesagt, besteht darin, dass sie das giftige chemische Bisphenol (BPA) in die verpackten Lebensmittel einlaugt, was zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führt. Aber eine aktuelle US-Studie des National Toxicology Program legt das Gegenteil nahe. Ratten erhielten das 70-fache der Menge, der Menschen normalerweise in einer typischen Ernährung ausgesetzt waren. Und laut Forschern wurden „überhaupt keine biologisch signifikanten Veränderungen beobachtet“.

FAZIT: Konserven sind auch für Prinzen geeignet, also nicht schädlich. Allerdings sollte es immer ein letzter Ausweg sein.

 

MYTHOS 4: GESÄTTIGTES FETT IST SCHLECHT FÜR DAS HERZ.

Die Regierungen setzen sich seit Jahrzehnten für diese Idee ein, aber neuere Studien haben den Zusammenhang zwischen gesättigten Fettsäuren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen widerlegt. Wenn überhaupt, kann es Ihrer Gesundheit zugute kommen – insbesondere derjenigen, die in Fleisch und Milchprodukten vorkommen. In kleinen Dosen stärkt es das Immunsystem, erhält die Zellstruktur und erhöht das Testosteron.

FAZIT: Gesättigtes Fett ist gut für Sie in Maßen.

 

MYTHOS 5: EIER ERHÖHEN DEN CHOLESTERINSPIEGEL

Zum Glück für Eierliebhaber, sagt die Wissenschaft etwas anderes. „Jüngste Studien haben ergeben, dass es tatsächlich raffinierter Zucker und verarbeitete Kohlenhydrate – die in künstlichen Snacks und Fast Foods enthalten sind – sind, die den Gehalt an schlechtem Cholesterin im Blut erhöhen, was das Risiko von Schlaganfällen und Herzerkrankungen erhöht“, sagt Ernährungsberater Scott Baptie. „Eier sind reich an Proteinen und einer Vielzahl von wichtigen Nährstoffen. Sie können sogar Omega-3-angereicherte Sorten kaufen, um den negativen Auswirkungen von Cholesterin entgegenzuwirken.“ Graben Sie sich beim Frühstück ungestraft mit Eiern ein.

FAZIT: Junk Food – nicht Eier – erhöht Ihren Cholesterinspiegel.

 

MYTHOS 6: ROTES FLEISCH ERREGT KREBS.

Hier ist die Wahrheit: Das regelmäßige Verzehr von Steaks in „Flintstone-Größe“ wird Ihrer Gesundheit und Ihren Bauchmuskeln nicht schaden. „Der Zusammenhang zwischen unverarbeitetem rotem Fleisch und Krankheiten wie Krebs ist stark übertrieben“, sagt Gunnars. „Große Übersichtsstudien zeigen, dass die tatsächlichen Risiken von billigem, hochverarbeitetem Material oder Fleisch ausgehen, das überkocht wurde, was zur Bildung schädlicher Verbindungen führt.“ Außerdem ist rotes Fleisch – vor allem die biologische, grasgefütterte Sorte – äußerst nahrhaft. Es bietet einen hohen Anteil an muskelaufbauendem Protein und Kreatin sowie energieförderndem Vitamin B12.

FAZIT: Vermeiden Sie billiges verarbeitetes Fleisch und überkochen Sie das gute Fleisch nicht.

 

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